Maßnahmen zum Verbessern einer schwachen Performance
Inzwischen sollte dir bewusst sein, warum jede dieser Metriken für deine Zustellbarkeit insgesamt wichtig ist. Doch was kannst du unternehmen, wenn die Performance in einer oder mehreren dieser Kategorien schwach ausfällt? Hier erfährst du, welche Korrekturmaßnahmen du ergreifen kannst, wenn sich die Performance verringert.
Niedrige Öffnungsrate
- Achte darauf, Nachrichten nur an Kontakte zu senden, die ausdrücklich in den Erhalt von Marketing-E-Mails eingewilligt haben.
- Stelle sicher, dass Double Opt-in in deiner Hauptliste aktiviert ist. Dies trägt dazu bei, Bots, Tippfehler und Spam-Traps zu vermeiden, die die Öffnungsrate senken können.
- Bereinige deine Liste, indem du Kontakte ohne Engagement unterdrückst.
- Schränke dein typisches Zielgruppensegment auf eine Gruppe mit mehr Engagement ein.
- Erstelle einen langfristigen, auf dem Kundenengagement basierenden Sendezeitplan für Kampagnen, damit du nicht zu viele E-Mails an Kontakte sendest, die durchgehend nicht mit deinen Nachrichten interagieren.
Niedrige Klickrate
- Achte darauf, deine CTA-Schaltfläche (Call-to-Action) groß, deutlich sichtbar und im oberen Bereich der Nachricht zu platzieren (damit kein Scrollen erforderlich ist). Jede von dir versendete Nachricht sollte einen eindeutigen CTA enthalten, der zum Betreff passt.
- Richte ein dediziertes Klick-Tracking ein, um das Vertrauen in die Link-Ziele zu erhöhen.
- Achte darauf, dass deine Nachrichten für die ausgewählte Zielgruppe relevant sind. Bei einer niedrigen Klickrate solltest du in Erwägung ziehen, die Nachrichten gezielter zu personalisieren, indem du auf der Grundlage von Verhaltensweisen oder bisherigem Interesse spezifischere Kampagnen an ein kleineres Segment sendest.
- Probiere die dynamische E-Mail-Personalisierung aus, um den Inhalt relevanter zu gestalten.
- Nutze im E-Mail-Editor das Tool, das ermittelt, wie wahrscheinlich eine Kürzung in Gmail ist, um sicherzustellen, dass deine Nachrichten nicht gekürzt werden.
Hohe Abmelderate
- Überprüfe alle Quellen, die du zum Einholen der E-Mail-Einwilligung nutzt. Vergewissere dich, dass die Abonnent*innen bei jeder Registrierungsquelle ausdrücklich darauf hingewiesen werden, worin sie einwilligen.
- Denke daran, deine Abonnentenliste zu bereinigen.
- Betrachte deine E-Mail-Kampagnen-Strategie und überlege, wie du deine Inhalte ansprechender oder relevanter für die Zielgruppe gestalten kannst.
- Überprüfe, ob die Einstellung für vollständige Abmeldung für alle deine Listen aktiviert ist. Dadurch stellst du sicher, dass Personen, die sich von E‑Mails abmelden, aus allen Listen in deinem Konto gestrichen werden statt nur aus der Liste, an die die E-Mail gesendet wurde.
- Richte einen auf dem Kundenengagement basierenden Sendezeitplan für Kampagnen ein,um zu vermeiden, wiederholt Nachrichten an Abonnent*innen zu mit weniger Engagement zu senden und sie damit möglicherweise zu verärgern.
Hohe Bounce-Rate
- Stelle sicher, dass Double Opt-in in deiner Hauptliste aktiviert ist. Dies trägt dazu bei, Bots, Tippfehler und ungültige Kontakte zu vermeiden, die sich auf die Öffnungsrate auswirken können.
- Denke daran, deine Abonnentenliste zu bereinigen, damit du keine Nachrichten an Spam-Traps oder Profile ohne Engagement sendest.
- Erstelle ein Segment mit Kontakten, bei denen in den letzten 90 Tagen ein Soft Bounce aufgetreten ist, und schließe dieses Segment von allen zukünftigen Kampagnennachrichten aus.
- Richte einen Sunset-Flow ein, um Abonnent*innen ohne Engagement systematisch zu identifizieren und die Bereinigung der Liste zu vereinfachen.
Hohe Spam-Beschwerderate
- Achte darauf, dass jede einzelne E-Mail, die du versendest, einen deutlich sichtbaren Abmeldelink enthält. Dieser sollte leicht anklickbar und keinesfalls versteckt sein.
- Vergewissere dich, dass die Einstellung für vollständige Abmeldung für alle deine Listen aktiviert ist. Wenn sich Kontakte bereits über eine frühere E-Mail abgemeldet haben und dennoch weiterhin E-Mails von deiner Marke erhalten, markieren sie deine Nachrichten wahrscheinlich als Spam.
- Überprüfe alle deine aktiven Anmeldeformulare, um sicherzugehen, dass immer ausdrücklich angegeben ist, worin die Abonnent*innen einwilligen.
- Sieh dir den Inhalt deiner E-Mails an: Sie müssen deine Marke richtig repräsentieren und hochwertig aussehen (keine Tippfehler sowie hochwertige Bilder, mehr Text als Bilder, ein hochwertiges Logo und korrekte Links zu deiner Website).
Du kannst mit einem kostenlosen Tool wie MailGenius ermitteln, wie wahrscheinlich es ist, dass deine Nachricht im Spam-Ordner landet, und konkrete Empfehlungen zum Verbessern der Qualität deiner Nachrichten erhalten.