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    E-Mail-Absenderreputation aufbauen und bewahren

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    Lesson
    5 min read

    Sendestrategie am Kundenengagement ausrichten

    Wir zeigen dir, wie du einen regelmäßigen Senderhythmus findest, um eine gute Absenderreputation zu bewahren. Sprich deine Abonnent*innen mit hohem Engagement häufig an, während du deine größere Zielgruppe weiterhin – wenn auch weniger häufig – einbeziehst, um den Umsatz zu maximieren und Abonnent*innen zu reaktivieren.

    Nutze einen Sendeplan basierend auf Engagement für optimale Zustellbarkeit

    Nun da du weißt, was E-Mail-Engagement ist, wollen wir das Gelernte in die Praxis umsetzen, um deine Sendestrategie zu verbessern. Beim E-Mail-Marketing geht es darum, Best Practices für den Versand zu befolgen und gleichzeitig das Umsatzpotenzial zu maximieren. Damit du dabei erfolgreich bist, solltest du einen Senderhythmus für dein Unternehmen erstellen, der auf verschiedenen Kundenengagement-Stufen basiert. Das Konzept ist einfach: Sende am häufigsten an deine Abonnent*innen mit dem höchsten Engagement und weniger häufig an Abonnent*innen mit geringerem Engagement.

    Hier ist ein visuelles Beispiel zur Veranschaulichung des Konzepts:

    Beispiel für einen Sendeplan, der auf Kundenengagement basiert
    Beispiel für einen Sendeplan, der auf Kundenengagement basiert

    Beachte, dass in diesem Fall nur ein paar Mal im Jahr Nachrichten an unsere gesamte Abonnentenliste gesendet werden, und zwar zu wichtigen Verkaufsperioden. Für deinen wöchentlichen und monatlichen E-Mail-Versand solltest du dich auf kleinere Kundensegmente mit höherem Engagement konzentrieren. Erfahre mehr darüber, wie du einen Sendeplan erstellen kannst, der auf Kundenengagement basiert und auf deinen E‑Mail-Senderhythmus zugeschnitten ist. Lies weiter, um weitere Tipps und Best Practices zu erhalten, wie du deine Sendestrategie verbessern kannst.

    Gezielte Kampagnen basierend auf Eigenschaften oder vergangenem Verhalten

    Beispiel für ein Segment, das Käufer*innen identifiziert, die Kaffeebohnen kaufen
    Beispiel für ein Segment, das Käufer*innen identifiziert, die Kaffeebohnen kaufen

    Die Möglichkeiten der Segmentierung gehen weit über die Kundenengagement-Metriken hinaus. Anhand deiner Kundendaten kannst du die Themen deiner Kampagnen finden. Wenn du einen Abwärtstrend bei den Verkäufen eines bestimmten Produkts feststellst, kannst du eine Kampagne rund um dieses Produkt entwerfen und ein Segment von Kund*innen ansprechen, die auf deiner Website Interesse an diesem Produkt gezeigt haben.

    Erfasst du Einkaufspräferenzen oder Kundeninteressen über Anmeldeformulare? Nutze diese Profileigenschaften zu deinem Vorteil, indem du Inhalte erstellst, die diese spezifischen Interessen ansprechen. Ein paar Ideen für Kuratierung und Targeting sind:

    • Standort
    • Frühere Kaufhistorie
    • Metrik Aufgerufene Produkte
    • Lieblingsfarbe
    • Für wen der Einkauf getätigt wird
    • Grund für den Einkauf (Geburtstag, Jubiläum, Unterhaltung)

    Personen, die kürzlich eingekauft haben, von Werbeaktionen ausschließen

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    Segment mit Personen, die in den letzten 7 Tagen eine Bestellung aufgegeben haben

    Hast du schon einmal eine Werbe-E-Mail oder andere Werbung für ein Produkt erhalten, das du gerade erst gekauft hast? Das ist sowohl ärgerlich für die Kund*innen, die diese Nachricht erhalten, als auch Geldverschwendung für das Unternehmen. Du kannst dies vermeiden, indem du einfach ein Segment erstellst, das die Kund*innen identifiziert, die in den letzten 7 Tagen mindestens einmal eine Bestellung aufgegeben haben, und dieses Segment dann von Nachrichten ausschließt, die explizit zu Werbezwecken dienen.

    Du kannst dies sogar für ein bestimmtes Produkt tun, wenn du vorhast, Werbe-E-Mails zu einem bestimmten Artikel in deinem Shop zu versenden. Versetze dich in die Lage der Kund*innen und sie werden es dir danken.

    Vermeide den täglichen Versand an dieselben Abonnent*innen

    Denke einmal daran, wann du dich das letzte Mal von der Mailing-Liste einer Marke abgemeldet hast. Warum hast du dich abgemeldet? Wurdest du täglich mit E-Mails überschwemmt, die dich zum Kauf animieren sollten? Oder noch schlimmer, vielleicht hast du am selben Tag drei verschiedene E-Mails von derselben Marke erhalten. Wenn du dir ansiehst, was die wichtigsten Gründe für Abmeldungen sind, wirst du feststellen, dass häufig „zu viele E-Mails“ genannt werden.

    Jeden Tag Kampagnen an dieselben Kund*innen zu schicken, gilt in der Branche nicht als Best Practice. Das kann zu einer Werbemüdigkeit seitens deiner Abonnent*innen führen, die vielleicht ganz aufhören, sich mit deinen Inhalten zu beschäftigen.

    Ein täglicher Versand sollte nur dann stattfinden, wenn Kund*innen sich bewusst sind, dass sie sich dafür angemeldet haben. Ein Beispiel dafür sind Fitness-Challenges, bei denen sich Kund*innen registrieren, um ein tägliches Trainingsprogramm per E-Mail zu erhalten. Sie wissen, worauf sie sich einlassen, also kann in diesem Fall das tägliche Versenden gut funktionieren!

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    E-Mail-Kampagne für die 30-Tage-Barista-Challenge

    Regelmäßiges Senden

    Regelmäßigkeit ist wichtig. Wir empfehlen, mindestens eine E-Mail-Kampagne pro Woche zu versenden. Wenn du derzeit einen geringeren Senderhythmus hast, solltest du dies mit der Zeit erhöhen. Wechsle allerdings nicht von heute auf morgen von einer Kampagne pro Monat zu fünf oder sechs Kampagnen pro Woche. Solche plötzlich vermehrten E-Mails sind eine übliche Taktik böswilliger Absender und E-Mail-Anbieter werden deine Nachrichten wahrscheinlich in den Spam-Ordner befördern.

    Steigere deinen Senderhythmus allmählich über einen Zeitraum von 30 oder 60 Tagen, bis du einen überschaubaren Rhythmus von ein oder sogar zwei oder drei Sendungen pro Woche erreichst.

    Wenn du dagegen 30 Tage oder länger überhaupt keine Nachrichten sendest, kann es sein, dass du den Warming-Prozess für deine Absender-Domain komplett neu durchführen musst. Verändere deinen Senderhythmus immer schrittweise, ob du ihn nun erhöhen oder verringern möchtest. Du solltest dein E-Mail-Volumen im Laufe der Zeit entweder langsam erweitern oder langsam reduzieren, um eine gute Reputation als Absender beizubehalten.

    Sendestrategie am Kundenengagement ausrichten