So erstellst du eine E-Mail-Kampagne
Ob eine E-Mail-Kampagne erfolgreich ist und einen Nutzen für die Marke hat, lässt sich an Öffnungsrate, Klickrate und attribuiertem Umsatz ablesen. E-Mails bieten Platz für längere Inhalte und du kannst neben der eigentlichen Nachricht Bilder, GIFs und andere Medien einbinden.
Dieses Video führt dich Schritt für Schritt durch das Erstellen einer E-Mail-Kampagne.
Email AI
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Brand voice AI
Smart Translations
Best Practices für E-Mail-Kampagnen
Strategisch versendete Kampagnen sind ein effektiver Weg, um Abonnent*innen zu erreichen. Unabhängig vom gewählten Kanal findest du hier einige Strategien, damit deine Kampagnen aus der Masse herausstechen und Wirkung zeigen.
Klaren Call-to-Action für die Kampagne
Es empfiehlt sich, in deiner E-Mail einen zentralen Call-to-Action in den Mittelpunkt zu rücken, sodass Empfänger*innen ihn leicht finden und entsprechend handeln.
Setze dir ein Ziel für deine Kampagne und konzentriere dich auf die für deine Abonnent*innen relevantesten Informationen. Mit der Zeit lernen deine Abonnent*innen deine wechselnden Themen kennen und freuen sich auf neue Inhalte. Überlege dir, wer deine Kund*innen sind, was sie sich wünschen und was du ihnen bieten kannst. Der Inhalt deiner Kampagne könnte zum Beispiel in eine der folgenden Kategorien fallen:
- Informativ: Vermittle deinen Leser*innen etwas über deine Marke, zum Beispiel in einem Blogbeitrag.
- Ansprechend: Unterhalte, erfreue oder beeindrucke deine Abonnent*innen, damit sie eine bestimmte Handlung vornehmen. Biete beispielsweise einen attraktiven neuen Sale an, um sie zum Kauf zu bewegen.
- Inspirierend: Nutze markenbezogenes Storytelling, um deine Kund*innen zu beeinflussen und sie zu motivieren, weitere Artikel deiner Marke zu kaufen.
Die Empfänger*innen sollten genau nachvollziehen können, welchen Nutzen deine Kampagne bietet. Beantown zum Beispiel entwirft eine Informationskampagne, um Abonnent*innen im neuen Beantown-Blog die Geschichte hinter dem Kaffee näherzubringen.
Ansprechender Betreff
Der Betreff ist der erste Eindruck deiner E-Mail-Kampagne, daher ist es wichtig, ihn auf deine Zielgruppe zuzuschneiden. Fasse dich kurz, um ein Gefühl von Dringlichkeit zu vermitteln und Neugierde zu wecken.
Neugierde entsteht aus der Diskrepanz zwischen den gegebenen (bekannten) Informationen und den zunächst zurückgehaltenen (nicht bekannten) Informationen. Deine Zielgruppe kann diese Lücke schließen, wenn sie deine E-Mail öffnet.
Du kannst auch ein Emoji hinzufügen, um mit einem visuellen Auslöser aufzufallen. Wenn du ein Emoji für deine Marke auswählst und es häufig verwendest, erkennen Abonnent*innen deine Inhalte schon bei einem flüchtigen Blick in den Posteingang.
SWAK Cosmetics wirbt zum Beispiel für die Eröffnung eines neuen Geschäfts mit einem spannenden Betreff, der einen Anreiz bietet und das typische Lippenstift-Emoji enthält.
Relevante Zielgruppe
Sende gezielte Kampagnenan verschiedene Segmente, statt eine Massenkampagne an deine gesamte Kontaktliste zu senden.
Wir empfehlen, deine Zielgruppe nach Engagement, demografischen, psychografischen oder verhaltensbezogenen Merkmalen zu segmentieren. Hier einige gängige Segmente, die du nutzen kannst:
- Erstkäufer*innen
- VIP-Kund*innen
- Segmente für Kund*innen, die in den letzten 30/90/120 Tagen interagiert haben
- Kund*innen mit einem hohen prognostizierten Customer Lifetime Value (CLV)
Nutze die Daten aus deinem Konto und sende diesen Segmenten personalisierte Produktempfehlungen, auf Lebensstil und Interessen basierende Werbeaktionen sowie Rabatte, auf die sie in der Vergangenheit reagiert haben. Achte darauf, bei allen Marketing-Botschaften ein einheitliches Markenerlebnis zu bieten. Das hilft deinen Abonnent*innen, dein Unternehmen an deinem Schreibstil, den Markenfarben und den Bildern zu erkennen.
E-Mail-Kampagnen für SMS- und Push-Registrierungen
Ermutige deine E-Mail-Abonnent*innen, sich zu registrieren, um SMS zu erhalten, oder eine markenspezifische App herunterzuladen und Push-Benachrichtigungen zu aktivieren. So kannst du das Kundenerlebnis in mehreren Kanälen verbessern, die Sichtbarkeit von Nachrichten erhöhen und Interessent*innen über verschiedene Marketing-Kontaktpunkte erreichen.
Wie das folgende Beispiel zeigt, motiviert Beantown seine E-Mail-Abonnent*innen, sich auch für SMS zu registrieren. Diese Kund*innen erfahren als erste von der Einführung neuer Geschmacksrichtungen, was ein Gefühl von Exklusivität vermittelt und für die Kund*innen ein Grund ist, sich zu registrieren. Da E-Mail-Abonnent*innen die Marke bereits kennen, sind sie eher bereit, SMS zu abonnieren, als neue Website-Besucher*innen.
Möchtest du weitere Best Practices kennenlernen? Dann speichere unseren Leitfaden zu Best Practices für das E-Mail-Marketing als Lesezeichen.