Stärkung des Kundenengagements
Wenn du Kampagnen an deine gesamte Liste oder an mehrere Segmente sendest, bedeutet das nicht unbedingt, dass du damit auch Umsatz erzielst. Du musst nachverfolgen, wie deine Zielgruppe mit deinen Inhalten interagiert. Mit den folgenden Schritten kannst du mit der Zeit effektiv das Engagement deiner Zielgruppe fördern.
1. Berichte zum Zielgruppenengagement analysieren
Der Bericht zum Kundenengagement für Listen und Segmenteliefert Daten, die dir genau zeigen, wie deine Zielgruppe mit deinem Inhalt interagiert. Das kann dir helfen, zielgerichtetere Segmente zu erstellen und relevante Inhalte zu versenden, die deinen Kund*innen zeigen, dass sie dir wichtig sind.
Du kannst zum Beispiel auswerten, wie engagiert deine Abonnent*innen sind, je nachdem, wie lange sie schon zu deinem Konto gehören, oder eine allgemeine Aufschlüsselung des Kundenengagements in deiner Liste oder deinem Segment erstellen.
Wenn dein Bericht zum Kundenengagement auf einen Mangel an Kundenengagement hindeutet, hast du folgende Möglichkeiten:
- Mit zusätzlichen Segmentbedingungen zielgerichtetere Segmente erstellen
- Deine Kampagnenstrategie anpassen
2. Nachrichten an besonders aktive Abonnent*innen senden
Eine Marketing-Grundregel lautet: Sende Nachrichten an interessierte Abonnent*innen. Die meisten E-Mail-Anbieter (wie Gmail und Yahoo) verfolgen die Interaktion der Empfänger*innen mit deinen E-Mails und berücksichtigen dabei Aspekte wie diese:
- Bei wie vielen E-Mails erfolgt ein Bounce?
- Wie viele E-Mails werden geöffnet und angeklickt?
- Wie viele Empfänger*innen markieren deine E-Mails als Spam?
Wenn du Kampagnen an eine Liste oder ein Segment mit geringer Interaktion sendest (d. h. an Personen, die seit drei bis sechs Monaten keine E-Mail mehr geöffnet haben), stufen die E-Mail-Anbieter deine Nachrichten für alle Empfänger*innen als Spam ein. Variiere stattdessen die Zeitabstände für den Versand im Laufe eines Jahres. An manche Segmente kannst du einige Male pro Jahr E-Mails senden, an andere einmal im Monat.
Beantown versendet etwa vier Nachrichten pro Monat und wendet sich damit in erster Linie an das Segment der in den letzten 90 Tagen aktiven Abonnent*innen. Mit der Hauptliste kommuniziert das Unternehmen nur zweimal im Jahr (im Juli zum Sommerschlussverkauf und im November zum Black Friday und Cyber Monday). Wenn du dich an diesen Senderhythmus hältst, kannst du variieren, wie oft du mit einer Gruppe kommunizierst.
Hier erfährst du, wie du einen jährlichen Zeitplan für den Versand an deine verschiedenen Segmente erstellst.
3. Segmente nach E-Mail-Häufigkeit einrichten
Jetzt frage dich: Ist es eine gute Idee, deinen Abonnent*innen täglich eine E-Mail zu senden?
Der Grat zwischen wirksamer Kommunikation und Überforderung der Abonnent*innen ist denkbar schmal. Die meisten deiner Kontakte erhalten nicht nur Kampagnen von deiner Marke, sondern auch von zahlreichen anderen Unternehmen. Selbst wenn du Kampagnen erstellst, die deine Kund*innen begeistern, musst du eine Strategie entwickeln, wie viele E-Mails du an deine jeweiligen Segmente sendest.
Lege zu Beginn das Ziel deiner Kampagne und den zu nutzenden Marketing-Kanal fest (z. B. E-Mail, SMS oder Push-Benachrichtigungen). Davon ausgehend kannst du dann das beste Segment und die geeignete Sendehäufigkeit für deine Kampagne ermitteln. Hier findest du Tipps zum Erstellen von Segmenten für eine bestimmte E-Mail-Häufigkeit.