Bessere Resultate bei deinen Marketing-Maßnahmen
Segmente sind Gruppen von Personen, die durch eine Reihe von Bedingungen definiert werden (beispielsweise durch eine bestimmte Handlung oder ihre Eigenschaften). Im Gegensatz zu einer Liste, die eine feste Gruppe von Abonnent*innen zusammenfasst, wächst ein Segment, wenn neue Personen die von dir festgelegten Bedingungen erfüllen, und schrumpft, wenn Personen diese nicht mehr erfüllen.
Du kannst Segmente für Folgendes nutzen:
- Kampagnen gezielt versenden
- Automatisierte Flows auslösen
- Das Kundenengagement im Segment auswerten
- Anmeldeformulare gezielt anpassen
- Werbung gezielt anpassen (z. B. bei Google Ads und Meta Ads)
Erstelle nach Möglichkeit ein Segment mit Abonnent*innen, die in den letzten 30 Tagen mit deinem Inhalt interagiert haben. Sie sind die perfekte Gruppe für den Versand eines regelmäßigen E-Mail-Newsletters oder anderer fortlaufender Nachrichten. Im Folgenden erfährst du, wie du ein solches Segment erstellst.
Identifizierung von Segmentbedingungen
Segmente werden durch eine Reihe von Bedingungen definiert, beispielsweise demografische Daten, Kaufverhalten, Profileigenschaften und Kundenengagement. Du musst dich nicht für eine Bedingung entscheiden, sondern kannst mehrere kombinieren, um das Segment an deine Anforderungen anzupassen.
Bevor du dein Segment erstellst, solltest du eine Strategie für die jeweilige Nutzung entwickeln. Überlege dir, was deine Marke, deine Produkte oder Dienstleistungen, deine idealen Kund*innen und deine allgemeinen Marketing-Ziele ausmacht. Hier sind einige deiner Optionen bei der Erstellung:
Demografische Daten
Was das bedeutet:
Diese Segmente basieren auf Attributen wie Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsstand, Einkommen und Nationalität.
Beispiel:
Ein Produkt, das nach demografischen Gesichtspunkten segmentiert werden kann, ist ein Rasierset. Die Marke könnte davon profitieren, mit ihrem Inhalt ein geschlechtsspezifisches Segment anzusprechen. So können Produkte beworben werden, die für jedes Mitglied der Zielgruppe relevant sind.
Verhalten
Was das bedeutet:
Diese Segmente basieren auf dem Verhalten von Profilen. Folgende Bedingungen sind Beispiele:
- Auf einer Website durchgeführte Aktionen
- Online-Kaufgewohnheiten
- Customer Lifetime Value (CLV)
Beispiel:
Ein Kosmetikunternehmen weitet seine Marketing-Aktivitäten auf ehemalige VIPs aus. Die Marke erstellt ein Segment aus Profilen mit einem hohen prognostizierten CLV, die in letzter Zeit nichts gekauft haben. Diese Zielgruppe benötigt möglicherweise gezielte Anreize, um wieder zu interagieren und in den Kreis der treuen Kund*innen zurückzukehren.
Geografische Lage
Was das bedeutet:
Diese Segmente basieren die auf dem Standort von Kund*innen, etwa Stadt, Landkreis, Postleitzahl oder Land. Beim Gruppieren geografischer Segmente solltest du Elemente wie Sprache, Kultur und Währung berücksichtigen. Diese Aspekte können sich je nach Region unterscheiden.
Beispiel:
Ein Unternehmen verwendet geografische Segmente, um seine Zielgruppe in einer bestimmten Stadt zu erreichen. Es wendet sich an Profile in Boston, um die Eröffnung eines neuen Ladens in der Stadt anzukündigen.
Eigenschaften
Was das bedeutet:
Diese Segmente basieren auf den Persönlichkeitsmerkmalen, Werten, Interessen, Einstellungen und Lebensstilen von Kund*innen. Sie ähneln demografischen Segmenten, sind aber an psychologischen und emotionalen Merkmalen ausgerichtet.
Beispiel:
Eine Marke ist sich bewusst, dass einige ihrer Profile nur per SMS interagieren. Sie weiß, dass sie ihr Targeting an unterschiedliche Vorlieben anpassen muss. Das Unternehmen richtet ein Segment für die Abonnent*innen mit reiner SMS-Interaktion ein und sendet dieser Gruppe in Zukunft nur noch Textnachrichten.
Wichtige Funktionen im Segmentierungs-Tool
Kund*innen wollen relevante und personalisierte Inhalte erhalten. Hier stellen wir wichtige Funktionen des Segmentierungs-Tools vor, mit denen sich hochgradig zielgerichtete, personalisierte und relevante Segmente erstellen lassen.
Die richtige Bedingung wählen
Wähle beim Erstellen eines Segments Bedingungen aus, die mit deinen Marketing-Zielen übereinstimmen.
Beispiel: Die Gesundheits- und Wellness-Marke Nani möchte ein Segment aller aktiven SMS-Abonnent*innen erstellen und als Bedingung dafür beispielsweise nutzen, ob diese Personen SMS empfangen können, kürzlich eine SMS geöffnet haben oder kürzlich SMS abonniert haben.
Eine Segmentbedingung filtern
Segmente lassen sich auch anhand von Filtern für Segmentbedingungen eingrenzen. So kannst du mit einem Filter das Kaufverhalten verschiedener Gruppen auf der Grundlage von Alter, Geschlecht, Standort oder Einkommensniveau ermitteln und dann deine Marketing-Botschaften und Angebote entsprechend anpassen.
Angenommen, Nani möchte Abonnent*innen gruppieren, die nach eigenen Angaben empfindliche Haut haben. Vielleicht haben sie dies Nani direkt mitgeteilt – oder sie haben Pflegeprodukte aus der Reihe für empfindliche Haut bestellt. Nani fügt eine zweite Bedingung hinzu, mit der alle eingeschlossen werden, die ein Produkt für empfindliche Haut bestellt haben.
UND/ODER-Konnektoren verwenden
Vielleicht fragst du dich jetzt, wann du Bedingungen mit einem UND- bzw. einem ODER-Konnektor trennen solltest. Im Folgenden werden die beiden Konnektoren erläutert, damit du weißt, wann du sie verwenden solltest:
- UND
Der UND-Konnektor grenzt dein Segment ein. Es müssen alle angegebenen Bedingungen erfüllt sein. So entsteht ein enger eingegrenztes Segment und damit eine kleinere und gezieltere Teilmenge deiner Zielgruppe. - ODER
Der ODER-Konnektor erweitert dein Segment. Er lässt zu, dass nur eine oder eine beliebige Kombination der angegebenen Bedingungen erfüllt ist. Dadurch entsteht ein weiter gefasstes Segment mit Abonnent*innen, die mindestens eine der Bedingungen erfüllen.